Lieber „Thuri“ (Heli),
werte Trauerfamilie,
Es ist nicht immer leicht passende Worte zu finden und trotzdem müssen sie gesagt/geschrieben werden.
Vom Anfang unseres Kennenlernens an gab es Respekt und Neugierde und schon viel an spitzfindiges Kommunizieren. Und dies hat sich dann alsbald auch als Input und Anstoß für das eigenwillige Projekt „1. Schwazer Faschingsgilde 1977“ abgezeichnet. Und Du warst als erster Mitstreiter und Motor mit ungemein viel Bereitschaft, eigenen Ideen und vor allem Umsetzungswillen nicht nur einfach dabei sondern ein wesentlicher Maßstab.
Das hat bedingt dass wir uns oft und zeitlich über auch die nächtlichen Maßen hinaus strapazierend ausgetauscht und Neues ausgeheckt haben. Immer auch von Dir dahingehend begleitet dass das Ganze auch „was G‘scheits“ und nicht nur eine „närrische Spinnerei“ wird. Es gab viele Widerstände, aber auch Bedenken ob eines langen Bestandes und da warst Du immer auch der ungemein engagierte Mitantreiber für all das was sich später und bis heute als der unkonventionelle und damit einmalige „Schwazer Fasching“ entwickelt hat.
Über 45 Jahre lang warst und bleibst Du auch als markantes Gesicht der 1. SFG 1977 in unserer Wahrnehmung und Erinnerung. Nicht nur an vorderster Front, sondern z.B. auch als „Schüler“ auf der Bühne bei unseren Galaabenden.
Doch es ist nicht nur allgemein dies allein – über die Jahrzehnte hinweg hast Du der Gilde und uns Allen somit Deine großzügigste Hilfe und Unterstützung zukommen lassen. Dafür reicht ein einfaches DANKE nicht aus. Das bleibt als Bestand und gebührende Anerkennung über die Zeiten hinweg.
Für mich persönlich ist Dein Weggehen von diesem Dasein eine Zäsur in vielerlei Hinsicht. Als Mitstreiter bei und für die Gilde, als vielmehr Diskussions- und Wissensaustauschpartner über den Sport und alle sonstigen Dinge die uns interessierten und heiter spitzbübisch begleiteten.
Es war schade dass wir uns in den letzten Zeiten kaum mehr gesehen haben. Doch vor kurzer Zeit gabs noch den telefonischen Kontakt – also wenigstens noch einmal einander gehört.
Ja, und es ist eine Lücke für mich da, doch es bleiben die mehr als eine gute Erinnerung und viele Gedanken an Dich über das Heute hinaus.
Und vor allem fehlt mir nun am „Unsinnigen“ der durch die Narrenzonen begleitende Mitstreiter der ersten Stunde und über die Jahrzehnte hinweg sehr freundschaftlich und heiter verbundene „Thuri“ - DU.
Eine gute Reise für Dich und Du bleibst im mit mir Herzen verbunden.
Dein Alf, auch für die 1.SFG 1977 und dem EHRENSENAT der Gilde.
Liebe Sonja, Stefan, Eva, Julia, Günther sowie Manuel, Alexander und Johanna und Edith…
...In Gedanken und mit großer Anteilnahme an Heli bei und mit Euch, möge es ein Trost sein dass Ihr ihn solange in Eurer Mitte hattet. Alf